Markus Egolf
Leidenschaft für die Natur und Tierwelt
Meine fotografische Reise begann mit einer Canon EOS 60D im 2017. Relativ schnell merkte ich jedoch, dass ich mehr wollte – mehr Möglichkeiten, mehr Freiheit, mehr Abenteuer. Der entscheidende Wendepunkt kam 2018 mit meiner ersten Weltreise.
Für diese Reise stieg ich auf spiegellose Kameras um und entschied mich für eine Sony A7 III, kombiniert mit dem vielseitigen 24–240 mm-Objektiv sowie einem 50 mm Makro. Mein Ziel war maximale Flexibilität unterwegs – und genau diese Kombination ermöglichte es mir, auf der Reise unzählige Motive festzuhalten. Das 24–240 mm war dabei mein meistgenutztes Objektiv. In Costa Rica kam zusätzlich ein Zeiss 15–35 mm f/4 dazu, dessen Qualität und Schärfe mich immer wieder aufs Neue beeindruckten.
Nach der Weltreise tauschte ich die Sony A7 III gegen die A7R III, um von der höheren Auflösung zu profitieren – vor allem beim Croppen. Kurz darauf erweiterten das 70–300 mm von Sony und schließlich das 100–400 mm GM mein Setup. Letzteres entwickelte sich schnell zu meinem absoluten Lieblingsobjektiv und weckte meine wachsende Leidenschaft für die Wildlife-Fotografie.
Im Jahr 2022 verspürte ich den Wunsch nach einem Neuanfang. Ich verkaufte mein komplettes Sony-Equipment und wechselte zu Canon. Heute fotografiere ich mit der Canon R5, kombiniert mit dem 100–500 mm sowie dem 15–35 mm f/2.8. Eine Kombination, die mich in jeder Hinsicht überzeugt und mir enorme kreative Freiheit bietet.
Trotzdem bleibt Sony ein fester Teil meines fotografischen Herzens. Der Traum von einer Sony A9 II mit einem 300 mm f/2.8 besteht weiterhin – eine extrem leistungsfähige, leichte Kombination, die sich perfekt für Reisen eignen würde.
Das sind die Anfänge meiner Fotografie – geprägt von Neugier, Weiterentwicklung und der stetigen Suche nach dem perfekten Moment.
Besonders die Wildlife-Fotografie begeistert mich bis heute am meisten – vor allem Tierporträts. In den Augen und im Ausdruck eines Tieres liegt oft eine unglaubliche Intensität. Man sieht Kraft, Energie und Präsenz, aber leider auch immer wieder Schmerz, Erschöpfung oder Verletzlichkeit. Genau diese Ehrlichkeit macht diese Art der Fotografie für mich so emotional und bedeutungsvoll. Jeder Moment ist einzigartig – und jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte.
